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Tantum Stories

Wie du Emotionen als Unternehmer/in trennst

Verfasst von Hermann Schmidt | Aktualisiert am

Kennst du es vielleicht auch, dass du dich im Alltag unglaublich aufregst, dich emotional hochfährst und in der Nacht wach liegst und nachdenken musst? Am Folgetag bist du deswegen schlechter gelaunt, weil du zu wenig Schlaf bekommen hast.

Eine andere emotionale Situation im Unternehmen könnte sein: Du gehst davon aus, dass das gemachte Angebot, nur dir gemacht wird und lässt dir Zeit mit deiner Entscheidung. Als du so weit bist und dich entschlossen hast, ist es bereits weg. Ein Schock und du wirst sauer und denkst, dass alle gegen dich sind.

Du weißt sicher schon, worauf ich hinauswill. Als Unternehmer ist es wichtig, seine Gedanken und Emotionen zu kontrollieren. Diese beeinflussen schließlich deine Handlungen und diese entscheiden, ob du erfolgreich wirst oder nicht. Vielleicht wusstest du, dass der Entschluss des Erfolges bei einem Start-up nur bei 2 % von der Idee abhängt. Wie das geht, fragst du dich? Der größte Erfolgsfaktor ist dein Team. Und ein Team kann nur funktionieren, wenn in der Zusammenarbeit nicht alles persönlich genommen wird. Wenn Kritik zugelassen wird und man bereit ist bei Problemen miteinander zu reden. Alles andere ist vertane Liebesmüh.

Deine Emotionen können dich auch zu Höchstleistung bringen, z.B. durch Motivation, durch deine Vorfreude auf den Erfolg. Setze deine Emotionen richtig ein.

Folgende Denkansätze darf ich dir heute mitgeben:

Nimm nicht alles persönlich und wenn du es nicht verstehst, dann frag nach. In den seltensten Fällen wollen dir andere etwas Schlechtes.

Lass auch mal einen Fehler zu und verurteile dich deswegen nicht. In meinem alten Fußballverein wurde uns die Strategie vor dem Spiel nahegelegt, dass es egal ist, wie viele Tore wir haben. Es kommt darauf an, dass der Gegner kein Tor bekommt. Unsere Erfolge wurden damit ignoriert und die „Fehler“ in den Fokus gezogen.

Trenne die Kritik von dem Menschen. Es hilft uns oft möglichst objektiv über eine Aussage nachzudenken, wenn wir diese nicht einer Person zuordnen. So gibt es keinen persönlichen Beigeschmack und wir haben die Möglichkeit uns wirklich damit auseinander zu setzen.

Hör auf darüber nachzudenken, ob du benachteiligt wurdest und arbeite lieber dafür. Wir alle haben unterschiedliche Ziele im Leben und gehen unterschiedliche Wege. Jeder erreicht sein Ziel zu seiner Zeit. Höre auf, dich zu vergleichen und freue dich über neue Herausforderungen. Du wächst im Unternehmen mit deinen Aufgaben.

Sei dankbar und schreibe deine Erfolge auf. Diese helfen dir, deine Emotionen in Freude und Zufriedenheit zu lenken. Du merkst schnell, dass du glücklich wirst, wenn du dich diesem bewusst wirst. Und glücklich sind wir alle deutlich produktiver.

Bewahre die Fassung. Auch als Vorgesetzter oder Chef ist es eine Schwäche, den Emotionen freien Lauf zu lassen und zu schreien! Es hat viel Charakterstärke in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn du das tust, bist du ein Vorbild für dein Team und wirst ebenfalls starke Leute in dein Team anziehen.

Denkst du dir jetzt nach dem Lesen: „Ach das kenne ich doch schon?“ Super, dann darf ich dir gratulieren! Die Frage ist, ob du es auch anwendest. Denk immer daran, jedes Wissen ist nur etwas wert, wenn es in der Praxis auch umgesetzt wird.

Ich wünsche dir einen glücklichen und erfolgreichen Tag!

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